allesgude.de

16.09.2016

Der Bembel & Handkäs Kalender 2017 ist da!

Abgebildet sind 12 Frankfurter Traditions - Apfelweinlokale.

25.11.2015

Das Frankfurter Wasserhäuschen Duett ist da!

Das neue Gedächtnisspiel rund um die bunte Welt der Wasserhäuschen! Spielspaß für die ganze Familie. 36 Bildpaare (72 Karten) erinnern an das kleine Glück am Kiosk. Gespielt wird es nach den Regeln der klassischen Memory®-Gattung.

Es geht bei diesem also vor allem um Erinnerung, auch an die eigene, mit den Wasserhäuschen verbundene. Ganz ohne Sprache auskommend, möchte es eine Brücke zwischen den Generationen schlagen.

Auf den Karten werden neben zeitgenössischen und historischen Wasserhäuschen klassische Büdchen-Artikel bzw. Gegenstände, von der Zauberperle bis zum Kronkorken, vom Gededschten zur gemischten Tüte, abgebildet.

Die historischen, abgerissenen Wasserhäuschen sind durch orangenen Hintergrund kenntlich gemacht. Ziel des Spiels ist es, so viele Bildpaare wie möglich zu sammeln. Anbei liegt auch ein Begleitheft (booklet) mit u.a. Schbielanleidung in Frankforderisch Wasserhäusje Gedicht und mehr.

09.11.2015

Der Wasserhäuschenkalender 2016 ist da

12 Frankfurter Wasserhäuschen mit Kalender zum Eintragen.

27.10.2015

rmv verlost 100 Wasserhäuschenquartette

Mehr Informationen finden Sie unter dem folgenden Link (Achtung, Sie verlassen unsere Seite): http://www.traffiq.de/1.de.startseite.html?_show=138805

15.10.2015

Unsere alles Gude Postkarte gibt es nun auch als Poster.

PRESSEINFORMATION

"145 Jahre Binding. Wir sagen Danke." mit limitierter Jubiläumspostkarte

Frankfurt, 23. Juli 2015. Besucher beim Binding Brauereihoffest überraschen Fotograf Boris Borm und Stadtteilhistoriker Hubert Gloss mit einem Extra: Die beiden Binding Fans haben vier historische Brauereimotive auf eine Postkarte gebracht. Die limitierte Edition gibt es am 1. August am Wasserhäuschen auf dem Brauereihof gratis zum Mitnehmen, solange der Vorrat reicht.

Fotograf Boris Borm und Stadtteilhistoriker Hubert Gloss, zwei echte Frankfurter Binding Fans, sind anlässlich des 145-jährigen Jubiläums der Traditionsbrauerei, in deren Archiv auf die Suche nach geschichtsträchtigen Motiven gegangen und dabei fündig geworden.

Vier historische, sorgfältig ausgewählte Aufnahmen zieren die limitierte Binding Jubiläumspostkarte, die beim Binding Brauereihoffest nun kostenfrei verteilt wird. Die limitiierte Edition erhalten Besucher am eigens aufgebauten Wasserhäuschen, solange der Vorrat reicht.

Zu sehen sind die honorigen Herren der Binding`schen Brauereigesellschaft. Auch die Bierkutscher haben ihren Platz auf der Binding Jubiläumspostkarte gefunden. Aus gutem Grund: Einst brachten Pferdefuhrwerke das begehrte Gerstengetränk zu den Schankbetrieben und Gaststätten. An diese Tradition erinnert Binding heute noch auf Volksfesten und Umzügen mit seinem Sechserzug als beliebte Attraktion.

Die Biere vom Sachsenhäuser Berg kommen natürlich seit vielen Jahrzehnten motorisiert zu den Kunden. Den Wandel zeigt auch das Motiv aus den 1960er Jahren: Hier stehen überdimensionale Willibecher mit einem ordentlichen "Feldwebel“ auf dem Führerhaus der alten Brauerei-LKWs Spalier, gekontert von berittenen Herren mit Zylindern vor einem Binding Ausschank in den 1920er Jahren

"Geh doch mal zum Wasserhäusje"

Den Spruch konnte und kann man heute noch oft unter Frankfurtern hören. Fremde sagen zu den Wasserhäuschen einfach "Kiosk".

Die Frankfurter aber nennen die Büdchen "Wasserhäuschen". Sie sind kleine Oasen inmitten der Großstadt. Viel mehr bedeuten Sie den Bürgern, als nur schnelle kleine Einkaufsshops.

Noch in den Nachkriegsjahren ragten die Frankfurter Wasserhäuschen, teils aus Holz gezimmert, zwischen den Ruinen einer zerbombten Altstadt heraus. Hier gab es nicht nur den so wichtigen Trost (Trostbuden) sondern alles, was der Mensch zum Leben brauchte. Über Getränke, Lebensmittel, Haushaltsartikel, Brennstoff bis vor allen Dingen auch den so wichtigen Zuspruch und die wichtigsten lokalen Nachrichten (Nachbarschaftstratsch..).

Noch in den 1970er Jahren war an jeder Trambahnstation entlang der Mainzer Landstraße (heute Linie11) ein Wasserhäuschen. Heute sind die schönen Buden größtenteils verschwunden oder werden teils umgenutzt.

Das Poster "Es war emal e Wasserhäusje" will zu Erinnerung an eine lieb gewonnene Frankfurter Alltagskultur in ihrer vielfältigen architektonischen Ausprägung beitragen. Nahezu alle abgebildeten Wasserhäuschen sind aus dem Stadtbild verschwunden bzw. wurden abgerissen.

Stadtteilhistoriker und Fotograf Hubert Gloss hat diese Entwicklung seit Anfang der 1990er Jahre dokumentiert. Ergänzt werden die schönen Wasserhäuschen aus der Nachkriegszeit durch Bilder aus Privatarchiven, darunter auch Exemplare aus den 1920er Jahren. Liebevoll zusammengestellt hat sie Fotograf Boris Borm.